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Reisezeiten im Südlichen Afrika

Südafrika
Allgemein trockenes Klima lässt Reisen ganzjährlich zu.
Im südafrikanischen Winter wischen Mai und September herrscht Trockenzeit (warme Tage, kühle Nächte) - dies ist die angenehme Reisezeit für das Landesinnere.
Zwischen Oktober und März ist Sommer mit hohen Temperaturen, wobei jedoch häufiger Gewitterregen mit kurzer Verdunstungszeit die tropische Schwüle abkühlt. An der Küste gibt es vermehrt Winde und kühlere Temperaturen.
Bitte beachten: Die Dunkelheit bricht je nach Saison zwischen ca. 18.00 Uhr und 19.30 Uhr herein.
Namibia
Die Winterzeit dauert von Mai bis September und bringt angenehme Tagestemperaturen mit recht kühlen Nachttemperaturen. Dies ist die ideale Zeit für Tierbeobachtungen, da sich die Tiere an den rar gewordenen Wasserlöchern sammeln.
Die Regenzeit im Sommer dauert von Oktober bis April und bringt sporadische, lokale Regengüsse. Da es nun überall im Park mehr Wasser zur Verfügung gibt, sind die Tiere nicht auf die wenigen Wasserstellen angewiesen. Daher ist die Zeit schwieriger für Tierbeobachtungen, während es herrliche Landschaftsbilder gibt! Die Temperaturen sind heiß.
Sambia
April/Mai bis Juli: Nach der Regenzeit herrschen angenehme Temperaturen. Die Nächte können aber sehr frisch werden. Landschaftlich ist dies eine attraktive Jahreszeit, da anfangs noch alles saftig grün ist. Die Strassen sind jedoch in sehr schlechtem Zustand, und die Tierbeobachtung wird durch das hohe Grass ein wenig eingeschränkt.
August bis November: Dies ist die beste Zeit für Safaris. Ab Oktober blühen die Bäume und geben der Landschaft eine schöne Farbe. In den tiefer gelegenen Tälern ist es ab Oktober unerträglich heiß.
Dezember bis März/April: Das Reisen wird während der nun einsetzenden Regenzeit eingeschränkt. Andererseits sind Februar, März und April Monate in geradezu atemberaubender tropischer Fülle und Pracht.
Malawi
April/Mai bis Juli: Nach der Regenzeit herrschen angenehme Temperaturen. Die Nächte können aber sehr frisch werden. Landschaftlich ist dies eine attraktive Jahreszeit, da anfangs noch alles saftig grün ist. Die Strassen sind jedoch in sehr schlechtem Zustand, und die Tierbeobachtung wird durch das hohe Gras ein wenig eingeschränkt.
August bis November: Dies ist die beste Zeit für Safaris. Ab Oktober blühen die Bäume und geben der Landschaft eine schöne Farbe. November und Dezember sind die idealen Reisemonate für das Nyika Plateau.
Dezember bis März/April: Das Reisen wird während der nun einsetzenden Regenzeit eingeschränkt. Andererseits sind Februar, März und April Monate in geradezu atemberaubender tropischer Fülle und Pracht. Der Malawisee ist oft aufgewühlt und sturmgepeitscht.
Tansania
Das Klima in Tansania ist unterschiedlich und zumeist durch die Höhenlage
und die Entfernung vom Indischen Ozean bestimmt. In der Küstenebene ist
das Klima tropisch-heiß und feucht. Die Temperaturen liegen im Jahresmittel
bei rund 27 Grad, die Niederschläge betragen zwischen 1 000 und knapp
2 000 Millimetern. Die Hochebene im Inland ist heiß und trocken, der
Niederschlag liegt zwischen 500 und 750 Millimetern jährlich. Im südwestlichen
Hochland sind die Niederschlagswerte höher.
Das Klima auf den Inseln ist tropisch - aber durch den beständigen Seewind
besser erträglich. Die Temperaturen liegen im Jahresmittel zwischen 29
und 25 Grad für Sansibar; die Werte für Wete
auf Pemba liegen zwischen 30 und 24 Grad.
Simbabwe
Beste Reisezeit ist die „winterliche“ Trockenzeit von Mai bis Oktober mit angenehmen Tagestemperaturen (um 20 – 25 Grad) und einer starken Nachtabkühlung. Dies ist auch die beste Zeit für Tierbeobachtungen: Mit fortschreitender Trockenheit wird die Vegetation lichter, und die Tiere werden immer mehr gezwungen, die wenigen verbleibenden Wasserlöcher aufzusuchen.
Die Regenzeit, gleichzeitig die Periode mit den höchsten Temperaturen bis zu 35/40 Grad, dauert von November bis März. Viele Nationalparks sind dann geschlossen.
Botswana
Beste Reisezeit für einen Besuch in Botswana ist die Zeit von Juni bis zum späten September. In dieser Zeit ist das Wild auf permanente Wasserstellen konzentriert. Kühle Nachttemperaturen, erträgliche Wärme tagsüber sowie wenig Regen machen das Klima angenehm.
Ab Oktober sind auch die Nächte warm, die Tage heiß. In dieser Zeit kann man auch gute Wildbeobachtungen machen, denn große Herden konzentrieren sich auf die Dauerflüsse.
Während der Regenzeit dagegen sind große Herden nur in entlegenen Gebieten zu beobachten.
Kenia
Kenia hat das ganze Jahr hindurch Saison, doch gibt es zwei Regenzeiten: die „lange“ von Ende März bis Mitte Juni und die „kurze“ von Ende Oktober bis Anfang Dezember. In einigen Fällen können aufgeweichte Straßen in diesen Monaten Safaris einschränken, andererseits sind dies die Zeiten der Preisnachlässe in Hotels und Lodges.
Die Hochsaison dauert von Dezember bis März und während der Schulferienzeit von Juli bis September. Dann ist es schwierig, an der Küste und in den Safarihotels Übernachtungsmöglichkeiten zu finden.
Uganda
Trotz der Lage am Äquator ist das Klima vergleichsweise mild. Die Durchschnittstemperatur liegt zwischen 15,6 und 29,4 Grad. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge beträgt im Nordosten rund 760 Millimeter und in der Nähe des Victoriasees bis zu 1 520 Millimeter. Man kann das ganze Jahr durch nach Uganda reisen. Es gibt zwei kurze Regenzeiten: April/Mai und Oktober/November.
Mozambique
Mozambique liegt im Bereich der wechselfeuchten Tropen (Savannenklima).
Die Trockenzeit dauert von April bis Oktober. Die Julitemperaturen liegen
im Schnitt bei 21,1 Grad im nördlichen Pemba und bei 18,3 Grad in Maputo im Süden. Die mittleren Januartemperaturen erreichen etwa 26,7
Grad an der Küste und liegen in den Hochlandgebieten darunter. Die
jährliche Niederschlagsmenge nimmt von Norden (1 422 Millimeter) nach
Süden (762 Millimeter) ab.
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