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Jao

Das Jao Camp liegt im 60 000 Hektar großen privaten Jao Schutzgebiet, das an das Moremi Game Reserve anschließt und im Westen von Mombo begrenzt wird.

Jao bietet sowohl Land- als auch Wasseraktivitäten, abhängig natürlich vom jeweiligen Wasserstand des Okavango, der von den Regenfällen im angolanischen Hochland bestimmt wird. In diesem Gebiet gibt es eine ausgezeichnete Vielfalt an Lebensräumen - von beständig Wasser führenden Kanälen und Lagunen bis zu den festen Kalahariböden.

Das Camp kann höchstens 16 Gäste in einzigartigen und bemerkenswerten Räumen unterbringen. Das ganze Jao Camp steht auf erhöhten Holzplattformen inmitten üppiger Palmen und einem dichten Dach von mächtigen einheimischen Bäumen. Jede Unterkunft hat ein Strohdach und Zeltwände. En-suite (angeschlossen) befindet ein Bad mit WC, Waschbecken wie auch einer Außendusche. Jeder Raum hat außerdem ein "sala" (siehe Photo) zum Entspannen. Der Hauptbereich des Camps mit Lounge und Bar, wo auch die Mahlzeiten eingenommen werden, ist ebenfalls unter einem kühlenden Strohdach unter den Bäumen angelegt. Zusätzlich bietet das Camp einen Pool und ein "kgotla", wo man im Freien unter den Sternen speisen kann. Alle Bereiche des Camps sind mit Holzstegen verbunden.

Nirgendwo im Okavango Delta sind die Unterschiede zwischen den Jahreszeiten extremer als hier. Von etwa Mai bis spät im September kommt die Flut, und die Schwemmebenen füllen sich mit kristallklarem Wasser. Von Oktober bis April fällt der Wasserstand, und die Schwemmebenen werden zu einem Savannengrasland.

So ist Jao ein Camp, das viele Aktivitäten anbieten kann: Ausfahrten mit dem Mokoro, Bootsausflüge, Safaris zu Fuß, Tierbeobachtungsfahrten und Nachtfahrten sind das ganze Jahr über möglich. Der Schwerpunkt der Aktivitäten ändert sich mit den Jahreszeiten und dem Stand des Wassers.

Die unterschiedlichen Lebensbereiche für Tiere ermöglichen eine gute Wildbeobachtung. Welche Tiere und in welcher Anzahl sie zu sehen sind, hängt weitgehend vom Wasserstand ab. Löwen, Geparden und Leoparden sind oft zu sehen. Tsessebe, Red Lechwe, Zebra und Gnus bevölkern die Schwemmebenen. In den Lagunen leben Nilpferde und Krokodile. Die Kanäle ziehen zahlreiche Wasservögel an. Mit etwas Glück sieht man auf einer lautlosen Fahrt mit einem Mokoro vielleicht sogar eine der äußerst seltenen und nur hier heimischen Sitatunga-Antilopen.

 

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