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FAQs

Wie fliege ich nach Afrika?
Wir bevorzugen die South African Airlines von Zürich nach Johannesburg. Der Flug dauert insgesamt etwa 10 Stunden. Diese Gesellschaft hat immer Nachtflüge. Aber es gibt auch Verbindungen mit South African Airways via Frankfurt oder München, British Airways via London usw. Nach Tanzania oder Kenya fliegt man mit Swiss oder KLM.

Von Johannesburg aus (Drehscheibe vom südlichen Afrika), haben Sie Anschlussflüge in sämtliche umliegende Länder.

Brauche ich ein Visum?
Für Schweizer, Deutsche und Österreicher ist für die Einreise nach Südafrika, Botswana und Namibia kein Visum notwendig. Der Reisepass muss 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Reisende aus anderen Ländern wollen sich bitte bei uns informieren.
Für Zimbabwe, Zambia, Tanzania ist ein Einreisevisum Pflicht und kann an der Grenze eingeholt werden.
Für Malawi und Mozambique muss ein Visa vor Einreise beim Konsulat eingeholt werden.

Wie kann ich mich verständigen?
Mit Englisch kommt man im südlichen Afrika praktisch in jeder Situation zurecht.
In allen Ländern ist Englisch die Amtssprache, außer in Angola und Mozambique (Portugiesisch). Die Reisegruppen sind international zusammengesetzt, und man findet immer wieder deutsch- und französischsprachige Teilnehmer. Die Guides sind es gewohnt, mit Leuten aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen umzugehen.
Fall Sie an einer Reise mit nur deutschsprachigen Mitgliedern teilnehmen möchten, bitten wir Sie, uns zu informieren.

Was kann ich auf Safari erleben?
Auf Safari erlebt man die Natur pur! Flora und Fauna sind atemberaubend.
Tiere wie Löwen, Elefanten, Nashörner, Leoparden, Zebras, Giraffen usw. können hautnah in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Dazu gibt es eine unwahrscheinlich vielfältige Vogelwelt, riesige und ungewöhnlich aussehende Bäume (Baobabs), sowie Sonnenuntergänge und –aufgänge, welche nirgends so unvergesslich schön sind wie im Busch.
Die Krönung des Tages folgt dann am Abend: die Lagerfeueratmosphäre, der unglaubliche Sternenhimmel und das atemberaubende nächtliche Konzert der Wildnis.

Was für Unterkunftsstandards kann ich erwarten?
Von der Jugendherberge bis zum 5-Sterne Luxusressort ist alles möglich.
Die Unterkunftsformen auf Safaris reichen von einfachen, selbst aufzubauenden Zelten bis zu dauerhaft errichteten Camps und Lodges, welche keine Wünsche mehr offen lassen.
Der Unterschied zwischen Zelt- und Lodges-Safaris besteht darin, dass Lodges oder Camps dauerhaft errichtet wurden. Sie werden nicht wie die Zelte wieder abgebaut. Dies ermöglicht den Camps einen höheren Standard (Pool, warmes Wasser, Toilette mit Spülung usw.)

Wie viele Personen sind normalerweise auf einer Safari mit dabei?
Das kommt ganz darauf an, für welche Art von Safari Sie sich entscheiden (Zelt- oder Campsafari). Die Personenzahl schwankt zwischen 4 (Camps) und bis zu 20 Personen (Zelte).

Mit was für einem Wagen gehen wir auf Safari?
Sie werden in einem offenen 4x4 Geländewagen auf Safari gehen. Auf diese Weise wird eine gute Sicht über die Landschaft gewährleistet und die Möglichkeit geboten, atemberaubende Fotografien zu machen.

Was isst man auf einer Safari?
Heutzutage werden auf den Safaris viele frische Früchte, Gemüse und Salat angeboten. Wegen der hohen Temperatur werden mittags vor allem kalte Speisen offeriert. Abends gibt es immer und überall warme, 2– bis 3- oder sogar 4-gängige Menüs.

WICHTIG:
Sollten Sie irgendwelche Wünsche haben (Vegetarier-, Diabetiker- oder Allergiker-Kost), lassen Sie uns dies bitte vor der Reise wissen, so dass wir die nötigen Vorkehrungen treffen können.

Ist das Wasser trinkbar?
Auf Safari sollte vom Wasser getrunken werden, das die Lodges bereitstellen. Wasser aus dem Wasserhahn ist meistens trinkbar. Viele Reiseveranstalter führen aber Flaschen mit Mineralwasser mit. Sie können überall abgekochtes Wasser verlangen.

Wie gross sind die Zelte?
Dies hängt wieder von der Wahl der Unterkunftskategorie ab. Je nachdem sind die Zelte gross und luxuriös oder kleiner und bescheidener ausgestattet.

Welche Kleidung trägt man auf Safari?
Die Kleidung sollte möglichst bequem sein. Lockere Hosen und Shirts sind ideal - mit einem Sweater, der schnell an- und ausgezogen werden kann. Am besten für Tierbeobachtungen sind erdfarbene Kleider (wie braun oder olivgrün). Tarnkleidung ist in vielen afrikanischen Ländern verboten. Khaki und Baumwolle sind die idealen Stoffe.
Viele Lodges bieten Waschdienste für die Kleidung an. Machen Sie deutlich, wann Sie Ihre Kleidung zurückhaben müssen.
Auf jeden Fall sind Hut und Sonnenbrille nötig! Auch Regen- (im Sommer!) und Schwimmanzüge (Winter und Sommer) sollten eingepackt werden, da viele Lodges über Swimmingpools verfügen.
Auf Safari ist es wichtig, gutes und festes Schuhwerk mitzubringen. Sandalen sind nicht geeignet.
Für Besuche in den Städten kann elegantere Kleidung für den Ausgang mitgebracht werden. Falls man beabsichtigt, Moscheen und andere Plätze von religiöser Bedeutung zu besichtigen, sollte man an Kleidung mit langen Ärmeln und Hosen denken. Frauen brauchen für solche Gelegenheiten Kopfbedeckungen.
Eine Packliste werden wir Ihnen nach Ihrer Buchung zustellen.
Nehmen Sie auf Safaris keine Koffer mit! Packen Sie Ihre Kleidung in eine weiche Sporttasche. Nehmen Sie nicht zu viel Gepäck mit (Gepäck pro Person je nach Safari und Land, minimal 12 kg bis maximal 20 kg).

Photografieren?
Flughäfen, Schiffshäfen und militärische Stationen dürfen NICHT fotografiert werden! Aber sonst ist Afrika ein Photoparadies!

Wie läuft ein typischer Safari-Tag ab?
Der Tag beginnt vor Sonnenaufgang mit einem Weckruf durch Ihren Reiseleiter - im Sommer um ca. 5.30 Uhr, im Winter um 6.30 Uhr.
Nach einem leichten Frühstück bestehend aus Tee/Kaffe, Zwieback und Getreideflocken macht sich die Gruppe zu Fuss (nur im Delta) oder mit Fahrzeugen gemäss Programm auf den Weg.

Die Tiere sind um diese Tageszeit am Aktivsten, bewegen sich in die Richtung der Wasserstellen und sind daher gut zu beobachten. Je nachdem, wie viele Tiere gesichtet werden, ist die Rückkehr ins Camp auf den späten Vormittag geplant (zwischen 11 und 12 Uhr). Selbstverständlich bleiben wir länger unterwegs, wenn es etwas Besonderes zu beobachten gibt - die Dauer der Ausflüge ist flexibel und die Mehrheit der Teilnehmer bestimmt den Zeitpunkt der Rückkehr ins Camp. Ein reichhaltiges Mittagessen erwartet Sie bei der Rückkehr von den Morgenaktivitäten. Es besteht im allgemeinen aus gekochtem Fleisch und  Eiern, Brot, Salat, Wurst, Käse, Früchten, Yoghurt etc.

Sie haben nun genügend Zeit zu Ihrer Verfügung, sei es zum Lesen, Beobachten der Vögel, Waschen oder zum Ausruhen in der Mittagshitze. Tee und Biskuits werden gegen 15.00 Uhr gereicht und, sobald die Gruppe bereit ist, brechen Sie erneut zur Pirsch auf.

Die Rückkehr ins Camp hängt von den Parkvorschriften ab - 19.00 im Sommer, 18.00 im Winter. Alle Fahrzeuge müssen vor dieser Zeit zurück im Camp sein. Diese Bestimmungen werden zum Schutz der Tiere durchgesetzt, die dann „schlafen“ und jagen. In den Schutzgebieten und Nationalparks Botswanas sind keine Nachtfahrten erlaubt.

Das Abendessen wird zwischen 19.30 Uhr und 20.00 Uhr serviert. Der Tag endet beim Kaffee am Lagerfeuer mit Instruktionsangaben des Reiseleiters für den nächsten Tag und allgemeiner Diskussion über die Erlebnisse des Tages

Können Kinder auf Safari mitkommen?
Im Allgemeinen ja!
Einige Lodges beschränken das Alter auf acht Jahre. Dies kommt daher, weil viele der angebotenen Aktivitäten für kleinere Kinder nicht geeignet sind. Wir geben Ihnen gerne nähere Auskunft wenn Sie mit Kindern reisen möchten.

Können während den Pirschtouren Stopps eingelegt werden?
Es werden während den Pirschfahrten Pausen eingelegt, um Kaffee und Tee zu trinken und einen Imbiss zu essen. Natürlich wird auch angehalten, um ein besonderes Wildlife-Schauspiel zu beobachten.

Sind wir vor den Tieren sicher?
Bei jeder Pirschfahrt und Fusssafari werden Sie von erfahrenen und ortskundigen Guides begleitet.
Sie werden überall auf die Gefahren aufmerksam gemacht. Befolgen Sie bitte immer und überall die Anweisungen der Safari- bzw. Campleiter.

Im Notfall stehen bestens ausgerüstete Flugzeuge von „Medirescue“ jederzeit zur Verfügung.
In Südafrika gibt es Krankenhäuser mit hochqualifizierten Ärzten und hohem medizinischen und technischen Standard.

Gibt es Schlangen im südlichen Afrika?
Man muss wirklich Glück haben, um eine Schlange zu Gesicht zu bekommen!
Da sie nur in warmen Zeiten aktiv sind, ist es besonders während der Wintermonate sehr unwahrscheinlich, eine Schlange anzutreffen.

Es gibt zahlreiche Schlangenarten im südlichen Afrika, einige davon sind auch sehr giftig. Aber sie flüchten bei der geringsten Erschütterung. Nur wenn Schlangen in die Enge getrieben werden, greifen sie einen Menschen an. Im Busch sollten auf jeden Fall immer robuste, knöchelhohe Schuhe getragen werden.

Gibt es Extra-Kosten auf Safari?
Die Zusatzkosten variieren von Destination zu Destination und von Reiseveranstalter zu Reiseveranstalter.
Bei der Buchung wird Ihnen detailliert mitgeteilt, was alles im Preis inbegriffen ist und was nicht.

Wo und gegen was muss ich mich impfen?
Für das südliche Afrika besteht keine Impfpflicht. Bitte beachten Sie, dass Ihre regulären Impfungen wie Polio, Starrkrampf, usw. noch gültig sind. Malariagefahr besteht in einigen Regionen des südlichen Afrikas, v.a. von Oktober bis April (Sommer).
Fragen Sie uns, und konsultieren Sie gegebenenfalls einen Tropenarzt.
Zu empfehlen sind vor allem Impfungen gegen Hepatitis A und B, Malaria (Prophylaxe) und Gelbfieber.
Ausführliche Informationen:
www.osir.ch

Wie sind die Strassenbedingungen für eine Self-drive-Safari?
Südafrika und Namibia besitzen ein gut ausgebautes, geteertes Strassennetz. In den abgelegeneren Gebieten kann man auf holprigere Kies-Strassen treffen. In Südafrika befinden sich entlang der Strassen verschiedene Restaurants und Raststätten.

Botswana können wir Ihnen nur mit Vorbehalt für eine Self-drive-Safari empfehlen. Die touristisch interessanten Gebiete sind dort nur mit 4x4 Fahrzeugen bereisbar.

Eine Self-drive-Safari in Zimbabwe raten wir Ihnen zur Zeit aus politischen Gründen ab.
Wegen der dürftigen Qualität der Strassenverhältnisse, der mangelhaften Treibstoffversorgungsmöglichkeiten und der schlechten Fahrzeuge in Zambia und Malawi empfehlen wir Ihnen auch in diesen Ländern, von einer Self-drive-Safari abzusehen.

Ist es sicher, nach Afrika zu gehen? Man hört immer wieder von politischen Unruhen...
Die Regionen, in die unsere Reisen und Safaris führen, sind sicher vor Unruhen und Instabilität. Wir führen nur Reisen und Safaris in Gebieten durch, in denen die politische Lage stabil und das Reisen unbedenklich ist.

In Grossstädten gibt es Strassenkriminalität - das ist in Afrika nicht anders als in anderen Gegenden der Welt. Am Besten ist es, wenn man sich an die Ratschläge von Reiseleitung, Hotel etc. hält. Fragen Sie Ihre Kontaktperson vor Ort, welche Stadtbezirke Sie meiden sollten, und lassen Sie Ihre Wertgegenstände zu Hause. Gehen Sie in Gruppen aus - vor allem nachts.

Gibt es Autoüberfälle im südlichen Afrika?
Wie in vielen grösseren Städten kann dies vorkommen. Vor allem in Johannesburg und Lusaka sind Fälle von Car-Hijacking bekannt. Mit geschlossenen Fenstern und verriegelten Türen fährt man am Sichersten. Keine Anhalter mitnehmen!

Was ist über das AIDS-Risiko zu sagen?
Nach den bekannten Übertragungsarten besteht kein grösseres Risiko sich anzustecken, ob man nun auf einer Safari oder zu Hause ist. Moskitos können kein AIDS übertragen.

Können im südlichen Afrika Mobiltelefone benutzt werden?
Südafrika besitzt ein gut ausgebautes Telefonnetz. In den übrigen Ländern kann nur in der Nähe grösserer Siedlungen mit Empfang gerechnet werden. Sollten Sie wenig befahrene Gegenden besuchen, empfehlen wir Ihnen ein Satellitentelefon.

Sollten Versicherungen abgeschlossen werden?
Ja, unbedingt! Versicherungen sollten immer für jede Reise abgeschlossen werden - unabhängig wohin.
Die Versicherungskosten sind nicht im Preis inbegriffen. Wir empfehlen, die Jahresreiseversicherung von der Reiseversicherungsgesellschaft MOBITour bei uns abzuschliessen. Gerne beraten wir Sie ausführlich.

Wie ist das Wetter im südlichen Afrika?
Das südliche Afrika ist gross, und die Klimabedingungen sind zum Teil unterschiedlich. Generell kann man folgendes sagen:
Winter (Mai – Oktober): Kein Regen in den meisten Gegenden (ausser in Küsten- und Kapregionen). Die Temperaturen schwanken zwischen 6 (Nacht) und 25 Grad (Tag).
Sommer (Oktober – Mai): Zu dieser Zeit regnet es an einigen Orten mässig, an anderen stark (in Richtung Osten). Die Temperaturen befinden sich zwischen 20 und 32 Grad.

Welche Währungen sollen wir mitnehmen?
Vor allem wird meistens das Trinkgeld in US-Dollar gegeben. Auch Käufe kann mann mit US$ tätigen, nur bekommt man das Herausgeld in der einheimischen Währungen. Kreditkarten sind akzeptiert (nicht in Zimbabwe). Mit den meisten Karten kann man überall bei Banken einheimische Währung heraus lassen.

Namibia: Namibische Dollar (gleich wie Südafrikanische Rand)
Botswana: Pula
Zimbabwe: US Dollar
Malawi: Malawi-Kwacha
Sambia: Kwacha
Südafrika: Rand 

Können Gepäckstücke am Flughafen in Johannesburg zurückgelassen werden, während man auf Safari ist?
Ja, es ist möglich Gepäck am Flughafen in Johannesburg zu hinterlassen. Dasselbe gilt für Windhoek, Durban und Cape Town.

Achtung: Es werden keine Kreditkarten an Tankstellen angenommen!