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Zimbabwe

Das älteste Juwel Afrikas

Aufgrund der wirtschaftlich und politisch unstabilen Lage unter Präsident Mugabe können wir Zimbabwe nur noch in den Regionen Mana Pools, Lake Kariba, Victoria Falls und Hwange National Park empfehlen.

Überland-Touren in der Farmer-Region führen wir zur Zeit nicht durch.

Zimbabwe, ein wunderbares Land zwischen den Flüssen Zambezi und Limpopo, blickt auf eine lange, wenn nicht sogar auf die längste Geschichte im südlichen Afrika zurück. Städte und Festungen wie die Great Zimbabwe Ruins, sind der Beweis für eine glorreiche afrikanische Zivilisation, die lange vor Ankunft der ersten Europäer ihren Höhepunkt erreichte. Die vermutlich etwa 1200 n.Chr. gebaute Stadt, die dem ehemaligen Rhodesien seinen Namen gab, stellt noch heute für Historiker ein grosses Rätsel dar.

Die Viktoria Fälle im Norden Zimbabwes sind wohl die berühmteste Sehenswürdigkeit des Landes. Auf einer Breite von mehr als 1,6 Kilometer stürzen sich hier bis zu fünfhundert Millionen Liter Wasser pro Minute über 100 Meter in die Tiefe. Die einheimische Bevölkerung nennt die imposanten Wasserfälle "Mosi oa Tunya", donnernder Rauch, wegen seiner aufstiebenden Gischt. Schon vor Jahren hat sich hier ein kleines Städtchen mit kolonialem Charakter gebildet, das neben den Wasserfällen Rundflüge, Whitewater-Rafting und sogar Bungee-Jumping anbietet.

Die Tierwelt Zimbabwes ist besonders gut in einem der Nationalparks zu beobachten. Der berühmteste und grösste ist der Hwange-Nationalpark, der an die Grenze Botswanas reicht. Hier konzentriert sich eine Anzahl von über hundert Tierarten. Der gut erschlossene Park gibt somit auch einen guten Einblick in die afrikanische Wildnis. Weitere wunderbare Schutzgebiete sind die Nationalparks Gonarezhou, Chimanimani, Nyanga, Mama Pools, Matusadona und Chizarira.

Gefehlt hat Zimbabwe immer etwas - nämlich ein See. So wurde im letzten Jahrhundert kurzerhand einer geschaffen: der Kariba See. Das mit Hausbooten befahrbare Binnenmeer zieht viele Tiere an, und die umfluteten Bäume geben ein geheimnisvolles Bild ab. Etwas weiter flussabwärts befinden sich die Mana Pools, ein Überschwemmungsgebiet, das zu gemütlichen Kanufahrten einlädt.

Eine etwa dreihundert Kilometer von Nord nach Süd verlaufende Bergkette bildet die Grenze zum östlichen Nachbarn Mozambique. Diese Gegend ist optimal geeignet zum Wandern und Fischen, aber auch Golfspieler und Reiter kommen im östlichen Hochland auf ihre Kosten.

Besonders erwähnenswert sind in Zimbabwe die sehr schönen Kunsthandwerke und Steinskulpturen. Töpfer, Weber und Bildhauer überraschen den Besucher immer wieder mit ihrer Kunstfertigkeit.